23
Nov
Budenzauber
Wasserturm, 15:00

25
Nov
Außerordentliche Mitgliederversammlung
Radsporthalle, 19:30

05
Dez
Schwimmen im Jugendstilbad Darmstadt
Bahnhof Jügesheim - dann Jugendstilbad Darmstadt, 09:30

18
Jan
Piratensitzung
Hainhausen, Ganztägig

24
Jan
Piratensitzung
Hainhausen, Ganztägig

25
Jan
Piratensitzung
Hainhausen, Ganztägig

26
Jan
Jugendsitzung
Hainhausen, Ganztägig

31
Jan
Hausfrauensitzung
Hainhausen, Ganztägig

Fastnacht

Bühne frei für die jungen Talente!

Mit dem Motto „Eiszeit" brachte auch die Jugend der Sportfreunde den Saal zum Kochen. Sinja-Malou Paul eröffnete die Jugendsitzung als findige Forscherin. Im Saal ist ihr Funkdialog mit der Basis zu hören, sie sah mit dem Blick durch den Vorhang einen Eispalast und glaubt Neandertaler entdeckt zu haben. Doch ihr Interviewpartner in der ersten Reihe stellte klar: „Du bist hier in der 8. Jugendsitzung der Sportfreunde". - Nichts wie hinein in die eiszeitliche Fassenacht. Die Alterspanne im Publikum war groß und für alle war reichlich Können und Humor dabei. Die Stimmung war prächtig und der Beifall steigerte sich bei allen Akteuren zur Rakete.

Schön herausgeputzte Pinguine wuselten ins Scheinwerferlicht. Sie steppten nicht nur. Nein hier war bis hin zum Charleston alles zu sehen. Die harmonische Choreographie löste sofort die erste Rakete aus. Die Gruppe Sloopies zeigte, dass die Sportfreunde reichlich junge Talente haben. Die Pinguine wurden von Kathrin Barral, Saskia Witt und Anja Roth, bestens für den Tanz auf der Eisscholle vorbereitet..

In Blau und glitzerndem Weiß trat Aurelia Prebezak als Eisprinzessin auf. Der Kälte entfloh sie in eine Höhle, in der Louis Helmer als Yeti gerade seine Ruhe suchte. Sie wollte den vermeintlichen Pelzmantel nutzen, der sich jedoch heftig wehrte. Herrlich, wie die beiden sich in einem Dialog nichts schenkten. Er sah sich groß und stattlich, sie eher einen Wischmopp. Sein hartes Urteil: „Dich würde ich nach Dudenhofen verbannen". Doch das weibliche Geschlecht setzte sich durch und beide tanzten, erst die Robbe übergehend zu einem fetzigen Abschluss. Der Saal jubelte.

Als ältere Herren kamen, die Söhne Rodgaus (Till Eser, Max und Luke Engelmohr, Dennis Wehrle, Emil Rauch und Marius Schlaich) etwas mühsam auf die Bühne. Sie katapultierten sich in ihr hohes Alter. Im Acapella Gesang berichteten sie eindrucksvoll von früheren Heldentaten auf der Skipiste. Aber auch ihre humorvolle Selbstironie begeisterte den Saal. Kurios die Lieder vom Kampf gegen eine Lawine und einem echten Antimacho als Skilehrer. Der klagt über die fehlende Begabung einer Schülerin, aber im Apre Ski bekommt er gegenüber ihren Reizen selbst wackelige Knie.

Als Gast vom TSC Dance Move Steinheim konnte Wolke Merz begrüßt werden. Sie tanzte einen eindrucksvollen Tanz als kleiner Eisbär, der auf dem Nordpol mit großer Sehnsucht nach einem Freund sucht. Ihr flogen die Herzen junger und älterer Zuschauer zu, da hätte sich gleich ein Spielkamerad gefunden. Beifall auch für ihren Trainer Kevin Niederreiter.

Es wurde akademisch. Björn Halbroth brillierte als Professor mit einem Herz für Tiere in Lebensmittel. Mit Flip Chart ausgestattet berichtete er über das kurze Leben der Cornetto Hörnchen, die bei 18 Grad Minus ihren Lebensraum im Supermarkt haben. Ständig bedroht von ihren Fressfeinden. Er streifte weitere Exemplare der kalten Fauna, wie das Möwenpig ohne Ringelschwanz. Der Vortrag war gespickt mit Pointen, die mit lauten Lachern dankbar aufgenommen wurden. Unterstützt wurde er von den Fressfeinden der Langnesen Zoe Heldt-Schmidt, Alina-Sophie Urban und Lucia Zivcic, die aus Weiskirchen, Jügesheim und Dudenhofen kamen.

Celine Helmer bot nun wieder etwas fürs Auge und fürs Herz. Die erfolgreiche Sportlerin präsentierte einen Solotanz voller Kraft, Eleganz und Harmonie. Auch sie und ihre Trainerin Nicole Meusel wurden mit anhaltendem Beifall belohnt.

Die Guggemusik beendete mit ihrem Auftritt den ersten Teil der Sitzung. Zunächst standen Sinja und Louis allein mit ihren Instrumenten auf weiter Flur und vermuteten die anderen Guggemusiker noch an der Theke. Aber dann kam der volle Einsatz. Silke Seum gab den Takt an. Neben den bekannten Musikern waren auffallend viele junge Leute im Orchester. Auch diese brachten den Saal zum Beben.

Nach der Pause ein Wechsel in der Moderation. Max Werner verabschiedete sich nach vielen Sitzungen. Seine Aufgabe übernahmen sofort und souverän Lilly Esslinger, Luna-Marie Paul und Louis Helmer, genannt die 3 L

Jetzt hatten die Kleinsten ihren Auftritt. Die Wasserflöhe wirbelten als drollige Schneemänner und -frauen, voller Konzentration, aber auch mit viel Spaß und Abwechslung in ihrer Tanzdarbietung, über die Bühne. Ausgedacht und einstudiert von Anja Roth, Sabine Quell, Saskia Witt und Emilie Hahn.

Dem folgte ein weiterer Auftritt der Söhne Rodgaus. Ein Hüttenwirt sang das hohe Lied vom Skisport. Aber auch der Hinweis auf den Wiederspruch zum Naturschutz kam zur Sprache. Die jungen alten Herren trauten sich durchaus noch jede heiße Party zu. Der Beweis folgte auf dem Fuß mit dem Lied von über Cordula Grün, bei dem es alle im Saal von den Stühlen riss Und mit einer weiteren Rakete belohnt wurde.

Ein besonderes Schmankerl war erneut der Solovortrag von Janina Kuhner als Eisverkäuferin. Mit ihrem Eiswägelchen entzündete sie souverän ein witziges Feuerwerk. Im Winter sei sie hochmotiviert, nichts zu tun. Sie ziehe die Hitze im Sommer einer Eiszeit vor, denn da blühe das Geschäft. Ganz große Geschäftsfrau: „Man derf nicht nur nehme, man muss sich auch mal mehr gebbe lasse". Auch sie wurde vom Publikum gefeiert.

Den Schlusspunkt setzte die Jugend-Piratengarde. Ein Gardetanz mit allen musikalischen und tänzerischen Finessen. Spagat, Räder und Sprünge, die Musik und der Tanz begeisterte einmal mehr das Publikum und es gab stehende Ovationen. Steffi Helmer und Annika Mathes haben als Trainerinnen hervorragende Arbeit geleistet.

Das neue Moderatorenteam läutete dann das Finale ein, bei dem noch ein herzlicher Dank an alle Helfer heraus ging, die zu der gelungenen 1. Jugendsitzung der Sportfreunde beigetragen haben.

So war die Stimmung auf dem Höhepunkt, als die Jugend-Freibeuterband die Fastnachtslieder der Sportfreunde zum Finale anstimmte. Unterstützt wurde die Band erstmalig von den Sängerinnen Michele Rupp und Enny Wagner.
„Steht auf für die Fassenacht" wurde von allen umgesetzt. „Piraten wild und frei" vermischte sich mit dem jubelnden Schlussapplaus. Unter den Klängen des Kurorchester zogen die Akteure zum Abschluss durch den Saal und freuen sich auf die 2. Jugendsitzung am kommenden Samstag, bei der das Rodgauer Jugendprinzenpaar erwartet wird.


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